
Zoom ist eine Plattform, bei der Meetings im Mittelpunkt stehen und die ein umfangreiches Kommunikationsangebot umfasst. Google Meet ist die einfachste Wahl für Teams, die ohnehin mit Gmail und Google Kalender arbeiten.
Zoom und Google Meet machen es gleichermaßen einfach, Videoanrufe abzuhalten, Bildschirme zu teilen, externe Teilnehmer einzuladen und remote zusammenzuarbeiten. Für ein einfaches Meeting eignen sich beide Dienste gut. Die Unterschiede zeigen sich, wenn Meetings einen größeren Teil der Arbeitsweise einer Organisation ausmachen.
Zoom ist eine Plattform mit Fokus auf Meetings, die um Webinare, Telefonie, Veranstaltungen, Räume und Teamkommunikation erweitert wurde. Google Meet ist direkt in Google Workspace integriert und besonders praktisch für alle, die Termine über Google Kalender planen und über Gmail kommunizieren.
Auf einen Blick
| Zoom | Google Meet | |
|---|---|---|
| Am besten geeignet für | Organisationen mit vielen Meetings und externe Veranstaltungen | Google-Workspace-Teams und unkomplizierte Browser-Meetings |
| Teilnahme | Links, Apps, Browser, Räume und Einwahlmöglichkeiten | Nahtlose Nutzung im Browser und über Google Kalender |
| Meetings | Umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten und ein ganzes Meeting-Ökosystem | Unkomplizierte Meetings innerhalb von Google Workspace |
| Webinare und Veranstaltungen | Spezielle Optionen für Webinare und Veranstaltungen | Über ausgewählte Workspace-Funktionen verfügbar |
| Terminplanung | Zoom-Terminplaner und Integrationen | Native Abläufe mit Gmail und Google Kalender |
| Typische Stärke | Spezialisierte Videokommunikation | Komfort innerhalb der Google-Dienste |
Was ist Zoom?
Zoom ist eine Kommunikationsplattform, deren Schwerpunkt auf Videomeetings liegt. Darüber hinaus bietet sie Produkte für Webinare, Veranstaltungen, Telefonie, Contact Center, Räume, Terminplanung und Teamzusammenarbeit. Damit eignet sie sich für Organisationen, für die Video ein wichtiger Bestandteil ihrer Infrastruktur ist.
Was ist Google Meet?
Google Meet ist Googles Dienst für Videomeetings. Er ist eng mit Gmail, Google Kalender, Drive, Docs, Präsentationen und anderen Workspace-Produkten verknüpft und setzt auf einen einfachen Zugang über den Browser sowie die vertraute Zusammenarbeit für Google-Nutzer.
1. Meeting-Plattform oder Workspace-Funktion
Zoom ist eine eigenständige Plattform. Organisationen können ihre Standards für Meetings, Räume, Veranstaltungen, Telefonie und Kundenkommunikation auf dieser Plattform aufbauen.
Google Meet fühlt sich wie eine natürliche Erweiterung von Kalender und Gmail an. Ein Meeting lässt sich zu einem Termin hinzufügen, im Browser starten und mit den Dokumenten verknüpfen, die ein Team bereits nutzt.
2. Externe Meetings und Veranstaltungen
Zoom ist nach wie vor eine vertraute Wahl für Kundengespräche, Schulungen, Onlinekurse, Webinare und große externe Veranstaltungen. Die Marke ist eng mit geplanten Videomeetings verbunden.
Für Gäste ist Google Meet unkompliziert, besonders wenn die Teilnehmer bereits Google-Konten nutzen. Seine größten Vorteile kommen jedoch innerhalb einer Organisation zum Tragen, die Google Workspace als Standard verwendet.
3. Zusammenarbeit rund um den Anruf
Zoom bietet Bildschirmfreigabe, Chat, Whiteboards, Aufzeichnungen, Transkriptionen, Breakout-Räume und eine wachsende Auswahl an Funktionen für die Zusammenarbeit.
Meet funktioniert auf natürliche Weise mit Google Docs, Sheets, Präsentationen und Drive. Ein Team kann Termine in Kalender planen, sich im Browser treffen und die Arbeit anschließend mit minimalem Einrichtungsaufwand in gemeinsam genutzten Google-Dokumenten fortsetzen.
4. Komplexität und Verwaltung
Zoom bietet mehr spezialisierte Kommunikationsprodukte, bringt dadurch aber auch mehr Einstellungen, Tarife und Verwaltungsentscheidungen mit sich. Die Plattform eignet sich, wenn Video im Unternehmen für verschiedene Zwecke eingesetzt wird.
Google Meet ist einfacher, wenn es darum geht, zuverlässige Meetings innerhalb eines bestehenden Workspace-Abos abzuhalten. Teams müssen kein separates Identitäts-, Kalender- oder Dokumenten-Ökosystem einführen.
Für welche Lösung solltest du dich entscheiden?
Wähle Zoom, wenn:
- du häufig externe Meetings, Webinare, Schulungen oder Veranstaltungen durchführst
- du eine umfassendere, spezialisierte Kommunikationsplattform benötigst
- du spezielle Meeting-Steuerungen und Raumoptionen möchtest
Wähle Google Meet, wenn:
- deine Organisation bereits Gmail und Google Kalender nutzt
- Teilnehmer schnell über einen Browser beitreten können sollen
- Meetings Teil des Google-Workspace-Workflows sein sollen
Beide Dienste mit WebCatalog nutzen
Du musst dich nicht immer für nur einen Dienst entscheiden. WebCatalog Desktop kann Zoom und Google Meet unter macOS, Windows und Linux in eigenen Fenstern ausführen. Mit Profilen bleiben separate Konten angemeldet, ohne dass du dich immer wieder abmelden musst. Über Spaces kannst du die jeweiligen Dienste zusammen mit den zugehörigen Apps für einen Kunden, ein Projekt, ein Team oder einen persönlichen Workflow gruppieren.
Ein Arbeits-Space könnte beispielsweise Zoom, Google Meet, E-Mail, Kalender und Projekttools enthalten, während ein separater persönlicher Space andere Konten und Aktivitäten aus dem Weg hält.
Fazit
Zoom ist die leistungsfähigere dedizierte Plattform für Videokommunikation. Google Meet ist die nahtlosere Wahl für Google-Workspace-Teams, denen Einfachheit und Integration wichtig sind. Entscheidend sollte sein, wie wichtig Meetings als eigenständiges System im Vergleich zu einer Funktion der umfassenderen Produktivitätssuite sind.
Halte die ausgewählten Apps übersichtlich und leicht erreichbar: Lade WebCatalog Desktop herunter.


