
Im Kern ist WebCatalog darauf ausgelegt, Websites in eigenständige Desktop-Apps zu verwandeln. Wavebox hingegen ist ein produktivitätsorientierter Browser, der Web-Apps, Tabs und Konten an einem Ort zusammenführt.
Beide unterstützen mehrere Konten, isolierte Sitzungen, Arbeitsbereiche, Erweiterungen und Produktivitätsfunktionen. Der Hauptunterschied liegt in der Nutzung: WebCatalog lässt Web-Apps eher wie eigenständige Desktop-Anwendungen wirken, während Wavebox sie in einen browserzentrierten Arbeitsablauf einbindet.
In diesem Leitfaden sehen wir uns die wichtigsten Unterschiede zwischen WebCatalog und Wavebox an und erklären, wie die beiden funktionieren.
Was ist WebCatalog?
Mit WebCatalog kannst du Websites in Desktop-Apps mit eigenen Fenstern, Symbolen, Cookies und Sitzungen verwandeln.
Statt Gmail, Slack, Notion oder andere Tools in Browser-Tabs geöffnet zu lassen, kannst du sie wie normale Desktop-Anwendungen starten. WebCatalog unterstützt außerdem separate Profile und Spaces. So kannst du mehrere Konten für denselben Dienst nutzen, ohne dich ständig an- und abmelden zu müssen.
WebCatalog bietet einen Katalog mit mehr als 50.000 Web-Apps. Du kannst aber auch aus nahezu jeder Website eine eigene App erstellen.
Wichtige Funktionen von WebCatalog
- Websites in eigenständige Desktop-Apps verwandeln
- Cookies und Sitzungen zwischen Apps getrennt halten
- Mehrere Konten für denselben Dienst nutzen
- Apps und Konten in Spaces organisieren
- Eigene Apps aus Websites erstellen
- Erweiterungen zu einzelnen Apps hinzufügen
- App-Sperre und Datenschutzeinstellungen
- Cloud-Synchronisierung zwischen Geräten
WebCatalog ist für macOS, Windows und Linux verfügbar.
Was ist Wavebox?
Wavebox verfolgt einen anderen Ansatz. Anstatt jede Website in eine eigenständige Desktop-App zu verwandeln, ist Wavebox ein auf Chromium basierender Produktivitätsbrowser, der für die Arbeit mit Web-Apps entwickelt wurde.
Apps, Websites und Tabs lassen sich innerhalb der Wavebox-Oberfläche in Spaces und Groups organisieren. Verschiedene Spaces können getrennte Cookies verwenden, sodass du gleichzeitig bei mehreren Konten angemeldet bleiben kannst.
Wavebox bietet außerdem Funktionen wie die geteilte Bildschirmansicht, Chrome-Erweiterungen, eine einheitliche Suche, einen Fokusmodus, Benachrichtigungen und einen integrierten KI-Assistenten.
Wichtige Funktionen von Wavebox
- Auf Chromium basierender Produktivitätsbrowser
- Spaces und Groups zur Organisation der Arbeit
- Unterstützung für mehrere Konten
- Geteilte Bildschirmansicht
- Unterstützung für Chrome-Erweiterungen
- Benachrichtigungen und Kennzeichnungen für ungelesene Inhalte
- Einheitliche Suche
- Integrierter KI-Assistent
- Fokusmodus
Wavebox ist ebenfalls für macOS, Windows und Linux verfügbar.
Der Hauptunterschied: Desktop-Apps oder Produktivitätsbrowser
Der größte Unterschied zwischen WebCatalog und Wavebox besteht darin, wie sie deine Web-Apps organisieren.
Mit WebCatalog kann eine Website zu einer eigenen Desktop-App werden. Sie erhält ein separates Fenster und ein eigenes Symbol im Dock oder in der Taskleiste. Außerdem kann sie eigene Cookies, Sitzungen, Erweiterungen und Einstellungen verwenden.
Bei Wavebox befinden sich deine Apps hauptsächlich innerhalb einer einzigen produktivitätsorientierten Browserumgebung. Spaces, Groups, Tabs und die Seitenleiste helfen dir dabei, verschiedene Konten und Arbeitsabläufe zu organisieren, ohne Wavebox zu verlassen.
Der Unterschied liegt also vor allem im Arbeitsablauf.
Wenn du Gmail, Slack, Notion oder andere Websites gerne als separate Desktop-Apps öffnest, ist WebCatalog auf diese Art der Nutzung ausgelegt.
Wenn du Apps und Browser-Tabs lieber in einem einzigen, vielseitig anpassbaren Browser zusammenhältst, verfolgt Wavebox diesen Ansatz.
Mehrere Konten und Arbeitsbereiche
Beide Plattformen können dir helfen, wenn du mehrere Konten verwaltest.
WebCatalog trennt Apps und Konten durch eigene App-Sitzungen, Profile und Spaces. Ein Space kann die Apps und Konten für einen bestimmten Kunden, ein Projekt oder einen Lebensbereich enthalten.
Wavebox verwendet Spaces, Groups und Profile. Spaces isolieren Cookies, sodass du beispielsweise verschiedene Gmail-Konten nutzen kannst, ohne dich immer wieder an- und abzumelden.
Die Konzepte ähneln sich, aber die Nutzung unterscheidet sich: WebCatalog legt den Schwerpunkt auf Arbeitsabläufe mit Desktop-Apps, während Wavebox näher an einem Browser bleibt.
Welches solltest du verwenden?
Die Wahl hängt davon ab, wie du am liebsten arbeitest.
WebCatalog könnte zu deinem Arbeitsablauf passen, wenn du Folgendes möchtest:
- Websites, die sich eher wie Desktop-Apps verhalten
- Separate Fenster und Symbole im Dock oder in der Taskleiste
- Unabhängige Cookies und Sitzungen
- Unterschiedliche Erweiterungen und Einstellungen für einzelne Apps
- Spaces, um Kunden, Projekte oder Konten voneinander zu trennen
Wavebox könnte zu deinem Arbeitsablauf passen, wenn du Folgendes möchtest:
- Einen produktivitätsorientierten Chromium-Browser
- Apps und normale Browser-Tabs in derselben Umgebung
- Groups und Spaces innerhalb eines einzigen Browsers
- Eine geteilte Bildschirmansicht
- Integrierte KI-Tools und browserbasierte Produktivitätsfunktionen
Fazit
WebCatalog und Wavebox lösen ein ähnliches Problem auf unterschiedliche Weise.
WebCatalog macht aus den Web-Apps, die du täglich nutzt, ein Erlebnis, das eher an Desktop-Anwendungen erinnert – mit eigenen Fenstern, getrennten Sitzungen und organisierten Spaces.
Wavebox gestaltet den Browser selbst für produktives Arbeiten neu und vereint Apps, Tabs, Konten, Groups und Spaces in einer Umgebung.
Wenn sich dein Arbeitsablauf um Web-Apps dreht, du diese aber wie eigenständige Desktop-Anwendungen nutzen möchtest, bietet WebCatalog eine Alternative dazu, alles in einem herkömmlichen Browser zu belassen.