Software zur Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) erhöht die Kontosicherheit, indem sie von Benutzern verlangt, ihre Identität mit zwei oder mehr Methoden zu überprüfen, bevor sie Zugriff auf vertrauliche Systeme, Informationen oder Anwendungen gewähren. Zusätzlich zur Standardkombination aus Benutzername und Passwort müssen Benutzer einen zweiten Authentifizierungsfaktor angeben, um ihre Identität zu bestätigen. Zu diesen Faktoren können Einmalpasswörter (OTPs) gehören, die per SMS, E-Mail oder Telefonanruf gesendet werden, Software- oder Hardware-Tokens (z. B. kleine USB-Laufwerke oder Schlüsselkarten), mobile Push-Benachrichtigungen an Apps, biometrische Daten (z. B. Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung). ) und kontextbezogene oder risikobasierte Authentifizierung. MFA-Tools werden von Unternehmen häufig verwendet, um den Zugriff auf privilegierte Informationen und Anwendungen zu sichern und so Datendiebstahl, internen Betrug und unbefugten externen Zugriff zu verhindern. Während MFA häufig von Organisationen implementiert wird, können Einzelpersonen es auch verwenden, um die Sicherheit ihrer persönlichen Geräte oder Online-Konten zu erhöhen. Bei der risikobasierten Authentifizierung handelt es sich um eine Form der MFA, die verschiedene Faktoren bewertet – etwa den Standort eines Benutzers, die IP-Adresse, die Gerätereputation, die Zeit seit der letzten Authentifizierung und andere Kontextelemente –, um den Risikograd zu bestimmen und die Identität des Benutzers zu validieren. Die passwortlose Authentifizierung, eine andere Form der MFA, macht Passwörter völlig überflüssig und setzt auf alternative Methoden zur Authentifizierung von Benutzern. MFA-Software kann als eigenständige Lösung angeboten werden, die einfach in die Benutzerkonten eines Unternehmens integriert werden kann, oder als Teil eines umfassenderen Identitätsmanagementsystems, wie etwa Identity and Access Management (IAM)-Lösungen für Mitarbeiter oder Customer Identity and Access Management (CIAM)-Lösungen für Kunden.