ITDR-Software (Identity Threat Detection and Response) erkennt identitätsbezogene Bedrohungen und Schwachstellen, wie z. B. Missbrauch von Anmeldeinformationen, unbefugter Zugriff, Rechteausweitung und andere identitätsbasierte Angriffe. Diese Software wird hauptsächlich von Informationssicherheitsteams im Rahmen ihrer umfassenderen Bedrohungserkennungsbemühungen verwendet und konzentriert sich dabei speziell auf die identitätsbezogenen Aspekte der Angriffsfläche. Im Gegensatz zu Identity and Access Management (IAM)-Software, die identitätsbezogene Risiken durch ordnungsgemäße Benutzerauthentifizierung und Zugriffskontrollen im Vorfeld verhindert, identifiziert ITDR Bedrohungen und reagiert darauf, nachdem Systeme kompromittiert wurden. Darüber hinaus unterscheidet sich ITDR von Insider Threat Management (ITM)-Software, da es sich auf die Erkennung von Missbrauch von Anmeldeinformationen und Berechtigungen konzentriert, typischerweise durch externe Angreifer, die Identitätsschwachstellen ausnutzen. Im Gegensatz dazu überwacht ITM die Aktionen von Insidern, wie beispielsweise unbefugte Datendownloads, durch Benutzer mit legitimem Zugriff.
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